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Selina Gack Vize - Weltmeisterin

Selina Gack Vize - Weltmeisterin in Leichtkontakt der Jugend - 60 Kg

 

wir gratulieren Selina zu Ihre Vize - Weltmeistertitel.

Und wünschen Ihr weiterhin viel Erfolg.



                                                                    DAS IAKSA TEAM


Bericht zur Vereinigte Weltmeisterschaft der größte Verbände in Italien

In der vergangenen Woche fanden im italienischen Marina di Carrara die gemeinsamen Kickbox-Weltmeisterschaften der Kampfsport Weltverbände WTKA, WKA, ICO und IAKSA statt. Unter den fast 5.000 Teilnehmern aus rund 100 Nationen befand sich auch eine Delegation der ICO/IAKSA Germany. Zudem gingen auch Formenläufer der ICO/IAKSA Germany an den Start.

Während beim Kickboxing, Kontaktsport bei dem die Fäuste und Füße zum Kämpfen eingesetzt werden, wird bei den s.g. Formen (jap. Kata, chin. Kuen, korea. Hyong) im s.g. Soft- (runde und weiche Bewegungen - meist chinesischer Urspung) und Hardstyle (hier primär die hart betonten Techniken des Karate und Taekwondo aber auch einiger chinesischer Stile) auf die Bewegungskunst geachtet. Desweiteren wird hier auch mit und ohne Waffen das Können unter Beweis gestellt, hier werden primär die traditionellen asiatischen Waffen wie Tonfa, Sai, Bo, Jo und so weiter eingesetzt.

Die Weltmeisterschaft in Italien fand vom 29.10. bis zum 03.11.2013 direkt an der italienischen Küste, nahe Pisa, statt. Die Landschaft ein Traum, leider für die Aktiven kaum zu bewundern, da sie in den Messehallen von Marina di Carrara täglich Leistung erbringen mussten.
Für die Nationalmannschaft der ICO/IAKSA Germany gingen insgesamt acht qualifizierte Aktive an den Start und konnten mit einer wirklich satten "Ausbeute" wieder die Heimreise antreten.

Medaillenspiegel
Gerrit Menzel wurde Vizeweltmeister im Softstyle und holte den Weltmeistertitel im Softstyle mit Waffen.
Sebastian Menzel errang sowohl im Softstyle als auch im Softstyle mit Waffen den Weltmeistertitel.
Der Forchheimer Louis Bloy startete im Vollkontakt Kickboxen -75 Kilo und erkämpfte sich die Bronzemedaille.
Marco Morelli startete im Pointfighting (Kickboxing Punktkämpfen) und holte sich in den Klassen -84 kg, -94 kg und +94 kg und im Leichtkontakt Kickboxing -84 kg jeweils den Weltmeistertitel.
Die Forchheimerin Gina Bloy, jüngste Teilnehmerin ihrer Klasse (14 Jahre jung) holte sich im Vollkontakt Kickboxing -57 kg den Vizeweltmeistertitel.
Die jüngste im Team, die elfjährige Kristin Hengl holte sich in der Klasse -35kg im Pointfighting die Bronzemedaille.
Somit holte die deutsche Nationalmannschaft insgesamt 2x Bronze, 2x Silber und 7x Gold für Deutschland!
Drilon Rama startete in der Pointfighting Jugend -52kg und Di Crocco Domenico im Kickboxing nach K1-Regln bis 86 Kg. Beide schieden leider, trotz starker Leistung, im Viertelfinale aus.

Dies war mit Abstand die größte Veranstaltung die der Cheftrainer der Warriors, Michael Kann, in seinem nun fast 40 jährigen Kampfsportleben jemals besucht hat. Es wurde auf insgesamt 50 Mattensystem, in vier Boxringen, einem Cage (MMA) und auf vielen Bühnen ein Kampfsportfeuerwerk abgefackelt. Die drei Messehallen waren durchgehend voll mit Kämpfern und Zuschauern. Die Abendveranstaltungen mit Profikämpfen und Preisgeldturnieren (so z.B. 10.000 Euro Best Fighter im Pointfighting) waren Zuschauermagneten.

Alle Kämpfer haben bereits ihre Einladung für die im kommenden Jahr stattfindende IAKSA Weltmeisterschaft in San Marino und ICO Europameisterschaft in Birmingham in der Tasche.

An dieser Stelle auch ein Dank an Hasan Arslan, dem Orgaleiter der IAKSA/ICO Germany, der für die Belange seiner Aktiven immer ein offenes Ohr hatte.

Die Stimmung im Team war bis zum Schluss einfach super - wir freuen uns auf weitere gemeinsame Aktionen.

Di

09

Apr

2013

Weltmeisterschaft in San Marino

Fünfzehn Kämpfer aus ganz Deutschland, die Monate zuvor von Hasan Arslan und Ferdinand Mack im Auswahlverfahren nominiert worden waren, reisten voll motiviert zur Weltmeisterschaft der IAKSA nach San Marino und kamen mit zahlreichen Titeln, Gürteln und Medaillen zurück. Das Team, bestehend aus Frauen, Männern einem elfjährigen Jungen und einem elfjährigen Mädchen, fuhr in Begleitung der Supervisor und Betreuer am 04. April 2013 nach San Marino. Mit dabei waren die Kampfrichter Fatma Örgü, bekannt als die „Rote Türkin“ und Christian Pfeiffer. Die Unterbringung im Feriencamp sowie die Verpflegung waren zufriedenstellend, die Laune der Kämpfer, die sich zum Teil erst auf der Fahrt nach San Marino kennen lernten, war von Beginn an unglaublich locker und freundschaftlich, die Stimmung war super. Der Zusammenhalt im Team verfestigte sich in kürzester Zeit. Die Kämpfer sehnten sich den Beginn des Turniers herbei. Wiegen und Registrierung verliefen schnell und unkompliziert. Unmittelbar nach dem Wiegen genossen einige Kämpfer deftige Snacks und leckere Kuchenstückchen.

 

Am 06. und 07. April 2013 zeigten die Kämpfer und Formenläufer in den Disziplinen Vollkontakt und Leichtkontakt Kickboxen, Pointfighting, Vollkontakt mit Lowkicks, traditionelle Kobudo und offene Waffenformen, was in ihnen steckt.

 

Scharsad „Prinzessin“ Shahmirzadi, mitunter eine der Hoffnungsträgerinnen der Deutschen, trat im Leichtkontakt und im Vollkontakt der Damen an, kämpfte beherzt und technisch sauber. In beiden Disziplinen konnte sie sich bis ins Finale vorkämpfen. Nur knapp unterlag sie in beiden Finalkämpfen ihren Gegnerinnen. Die „Prinzessin“ wurde damit zweifache Vize-Weltmeisterin. Von ihr wird man sicherlich auch in Zukunft noch einiges an Erfolgen zu sehen bekommen.

Ibrahim Gülhan lief zur persönlichen Höchstform auf. Mit viel Verstand und Können besiegte er einen Gegner nach dem anderen und holte sich den Weltmeistertitel im Leichtkontakt Kickboxen bis 65 kg.

Bei Marco Morelli zeigte sich seine langjährige Kampferfahrung und Abgeklärtheit. Er trat in drei Gewichtsklassen zwischen 85 kg und plus 90 kg, im Pointfighting und im Leichtkontakt sowie bei den Senioren und den Veteranen an und holte sich ganze fünf Mal den Weltmeistertitel. Marco, dessen Familie aus Italien stammt unterstützte das Team auch tatkräftig mit seinen Dolmetscherkünsten und war damit schnell unersetzlich.

Andre Schendel alias „Spiderman“, erschien bereits zum Frühstück im Kampfdress, war immer als erster komplett vorbereitet und überzeugte genau so strukturiert und durchdacht in seinen Kämpfen. Scheinbar selbstverständlich errang er den Weltmeistertitel im Vollkontakt Kickboxen bis 70 kg.

Erik Frantz hatte es nicht so leicht. Zwar waren seine Kombinationen überzeugend und treffsicher, doch der Ringrichter hatte ohne erkennbaren Grund ständig etwas zu bemängeln. Der erst 16jährige „Seewolf“ von der Statur eines Hünen ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und erkämpfte sich sowohl in der Gewichtsklasse bis 80 kg als auch in der Gewichtsklasse bis 85 kg souverän den Titel „Weltmeister im Leichtkontakt Kickboxen 2013“. Ebenso souverän meisterte Natalie John ihre Kämpfe. Die „Deutsche Eiche“ verfügt über langjährige internationale Kampferfahrung und arbeitet seit fast 10 Jahren mit Ferdinand „Supermack“ als Coach zusammen. Ein wenig kämpferisches Feingefühl und gezielte Anweisungen des Coachs führten zum ersehnten Erfolg: Natalie John wurde Weltmeisterin im Vollkontakt und im Leichtkontakt Kickboxen.

Andrea Orosz hatte in ihrem Vollkontaktkampf noch leichte Startschwierigkeiten, die der international erfahrenen Kick- und Thaiboxerin ein wenig die Lockerheit nahmen. Die Gegnerin nutzte dies für eine Vielzahl von Faustaktionen mit denen diese punktete und letztlich gewann. Überzeugend und souverän trat Andrea hingegen einen Tag später in der Disziplin Vollkontakt Kickboxen mit Lowkicks an. Sie dominierte klar mit kurzen, harten Schlägen und knackigen Treffern zum Bein und Körper. Diese erkennbare Überlegenheit verschaffte Andrea einen solchen Respekt, dass die Finalgegnerin bereits vor Beginn des Kampfes das Handtuch warf und Andrea Orosz verdient den Weltmeistertitel bei den Damen bis 60 kg erhielt.

Sarah Mester, die blonde Frohnatur, die schon in der Vergangenheit einen Weltmeistertitel im Kickboxen erlangte, trat bei den Damen in der Gewichtsklasse über 65 kg an. Im Leichtkontakt kämpfte sie sich bis ins Leichtkontakt-Finale vor, unterlag dort aber ihrer Gegnerin, die Sarah mit ihren vielen Aktionen in leichte Schwierigkeiten brachte. Im Vollkontakt-Finale traf Sarah auf selbige Gegnerin. Sie war jetzt vorbereitet und gewappnet. In einem beherzten Kampf siegte Sarah und holte sich damit den Gürtel und den Titel „Campionessa di Mondiale“, wie es auf Italienisch so schön heißt.

Viktor Krahl lieferte nicht nur einen gigantischen Kampf, sondern gleich dazu eine Show, die den Gegner schlecht aussehen ließ. Der „Frechdax“ machte seinem Namen alle Ehre. Schnelle und knackige Aktionen, tänzeln wie Mohammed Ali, Ausweichmanöver und gesprungene Kicks, sorgten für Aufsehen. Gewagt aber gut. Die Schule von „Supermack“ ist in diesem Talent deutlich zu erkennen. Viktor Krahl errang scheinbar mühelos den Titel des Weltmeisters im Vollkontakt Kickboxen bis 75 kg.

Für Aufsehen und Staunen sorgte auch Selim Kocaoglu, der in gleich drei Gewichtsklassen im Pointfighting startete. Mit gesprungenen Kicks, die an Figuren aus Videospielen erinnerten, Kombinationen und „Flugaktionen“ die schier unmöglich scheinen, verblüffte er seine Gegner und amüsierte die Zuschauer. Er gewann in der Gewichtsklasse bis 70 und bis 80 kg den Weltmeistertitel im Pointfighting und erhielt den Technikerpreis des Turniers. Nicht ganz verständlich war die Wertung in einem Kampf von Selim in der Gewichtsklasse bis 75 kg, bei dem eine Vielzahl von Selims Treffern nicht gewertet wurde. In dieser Gewichtsklasse erreichte Selim Kocaoglu den 3. Platz. Selim erwies sich mit seinen präzisen Tipps zudem als guter Pointfighting-Coach für die anderen Kämpfer.

Eine stolze Leistung erbrachte auch Marina Vlaskalic im Pointfightig bei den Damen bis 55 kg und bis 60 kg. Marina trat erstmalig bei einer Weltmeisterschaft an. Mit extrem schnellen Kicks und vielen Kopftreffern holte sich Marina mehrfach Drei-Punkte-Wertungen. In spannenden Kämpfen auf hohem Niveau errang Marina in beiden Gewichtsklassen den Weltmeistertitel.

Herbert Rubner holte sich mit seiner Spezialtechnik im Pointfighting immer wieder Punkte durch Fausttreffer und unterlag dabei lediglich Marco Morelli. Herbert erkämpfte sich den Vize-Titel in der Gewichtsklasse über 90 kg bei den Senioren und bei den Veteranen. Die kleinsten unter den Großen zeigten ihre Ausdauer bereits im Vorfeld. Geduldig warteten sie auf ihren Auftritt und zeigten dann volle Leistung. Insbesondere der elfjährige John Marc Schweiger, von den Kämpfern „Piccolo Ninja“ genannt, glänzte souverän bei seiner traditionellen Form mit dem „Bo“, einem 1,52 m langen Stock aus Roteiche. In der aus Okinawa stammenden Kata wird Wert auf saubere Ausführung der Stockschläge und Bewegungen gelegt, die – ohne Gegner - einen Kampf simulieren. Mit Stolz und Würde erhielt John den Weltmeistertitel in der Disziplin „Traditionelle Kobudo“ bei den Kids und darüber hinaus den dritten Platz in den offenen Waffenformen.

Die elfjährige Kirstin Hengl stellte sich engagiert einer deutlich größeren Gegnerin in der Gewichtsklasse bis 35 kg der weiblichen Kids im Pointfighting, musste sich ihr aber geschlagen geben und erreichte damit den 2. Platz. 

Michael Junk, der mehrere Waffen des klassischen Kobudo beherrscht, wählte dieses Mal die Sai-Gabeln für seine Kata-Vorführungen. Damit konnte er im „Kobudo traditionell", als auch bei den "offenen Waffenformen" (Männer Ü18) - gleich 2 x den Weltmeistertitel erringen.  Im Rahmen der Veranstaltung wurde Michael Junk außerdem eine weitere Ehre zuteil. Ihm wurde, für seine besonderen Leistungen für den Sport und von der Kommission der IAKSA, der dritte Dan im Karate verliehen.

Ferdinand Mack, der das Team als Supervisor anleitete und noch vor einigen Jahren bereits selbst als einer der weltbesten Kämpfer mehrere Amateur- und Profi-Titel im Kickboxen erkämpfte, wurde für seine besonderen Leistungen mit dem 8. Dan. ausgezeichnet. Ferdinand Mack und Hasan Arslan waren sichtlich überwältigt von ihrem Team. Die IAKSA Germany ist stolz auf seine Kämpfer.

 

Text: Natalie John (Vielen Dank!)

Team Bild
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So

20

Jan

2013

Elite Workshop mit Ferdinand "SUPER" Mack

Der Erste…, The First….  MARTIAL ARTS Workshop der IAKSA Deutschland in 2013 würde am 19. Januar in München durchgeführt.

 

Das TOWASAN Martial Arts Center stellte hierzu seine Trainingsräume zur Verfügung.

 

Es startete mit einer Vorstellung der Referenten und der Begrüßung der zahlreichen aus ganz Deutschland angereisten Teilnehmer.

 

Das „Grundlagen Training“ was Kraft- und Konditionsübungen beinhaltete würde in einer Aufwärmphase durch den Supervisor für Point Fighting (Kinder u. Jugend) Vassilios Tatidis 3. Dan durchgeführt. Was bei jeden Teilnehmer – trotz der winterlichen Verhältnisse – zu einer gesunden Gesichtsfarbe verhalf.

 

In der anschließenden Trainingseinheit würden Techniken geübt und auch gleich das neue Regelwerk der „IAKSA Wettkampfsportart Kickboxen“ näher vermittelt. Was in Praktischen Übungen für unsere derzeitigen u. zukünftigen Kampfrichter endete. Ferdinand Mack 7. Dan Superviser Kickboxen verstand es glänzend die Gruppe an seine über 30 jährige Kampfsporterfahrung teilzuhaben.

 

Auch die Disziplin des Point Fighting ist nicht zu kurz gekommen. Durch den Supervisor für Point Fighting (Damen u. Herren) Sasha Klotz 4. Dan wurden die Spezialitäten dieser schnellen Kampfsportdisziplin demonstriert und auf die Besonderheiten des Regelwerks eingegangen.

 

Ein weiterer Schwerpunkt des Workshop war die Erläuterung des Prüfungsprogrammes. Wo auch genau aufgezeigt würde wie eine Bewertung der gezeigten Leistung erfolgen sollte.

Die einzelnen Prüfungsbestandteile wie Pratzen- Partnerübungen sowie Model- u. freies Sparring bis zur Selbstverteidigung und Fallschule würde demonstriert und auch geübt.

 

Den Referenten Ferdinand Mack, Sasha Klotz und Vassilios Tatidis wie auch den TOWASAN Martial Arts Center ist es zu verdanken das dieser Workshop eine gelungen und lehrreiche Veranstaltung würde.

 

DAS IAKSA TEAM

Terminvorschau

 

12. OPEN BUDO CLASSICS 

 

DREILÄNDER CUP 
 

 

in Hauzenberg / bei Passau